Sonntag, 1. Januar 2017

Office Christmas Party (2016) - Regie: Josh Gordon, Will Speck



Wie zu jeder Weihnachtszeit dürfen Weihnachtsfilmklassiker, die mittlerweile wie Weihnachtslieder in der Endlosschleife hängen, nicht fehlen. Ein konstantes Thema, dass bis jetzt in jedem Weihnachtsfilm den Kern ausmachte, war die Familie und die Heimat. Filme wie Kevin allein zu Hause, die Grisworld Familie oder auch der Grinch haben in dieser Hinsicht schon längst Kult.

In Office Christmas Party, von den Regisseuren Josh Gordon und Will Speck, sieht der Geschäftsführer Clay (T.J. Miller) seine Angestellten im Hochhausbüro rund um IT Leiter Josh (Jason Bateman), und „Hacker-Schönheit“ Tracey (Olivia Munn), als seine große Familie. Blöderweise erscheint kurz vor der Weihnachtsfeier seine böse Halbschwester Clara (Jennifer Aniston) und spuckt Clay in den Weihnachtstequilla. 
Keine Weihnachtsfeier, kein Weihnachtsgeld und kein Hochhausbüro mehr.

Nur der potentielle Großkunde Walter Davis (Courtney B. Vance) kann Clay aus seinem Dilemma erlösen, doch dieser reagiert skeptisch, denn so sagt Walter „immer weniger Firmen besinnen sich auf das familiäre in Konzernen, denn für Firmen heutzutage stehen nur mehr hohe Managerbonis und exorbitante Aktienkurse im Fokus, die Mitarbeiter bleiben dabei oftmals auf der Strecke.“ Clay, der in dieser Sache anders als alle anderen CEOs denkt, möchte Walter das Gegenteil beweisen. 
Aus diesem Grund beschliesst Clay mit der Unterstützung von Josh und Tracy die abgeblasene Weihnachtsfeier noch monströser auf die Beine zu stellen und seiner gierigen Schwester Clara, in Sachen Familienzusammenhalt eines besseren zu belehren.


Wer Filme wie Project X; die Hangover Reihe I-III, oder auch im Generellen Komödien die den Exzess in den Vordergrund stellen, mögen, werden bei Office Christmas Party auf ihre Kosten kommen. All jene die mit Office Christmas Party eine besinnliche Weihnachtskomödie erhoffen, könnten enttäuscht den Saal verlassen. 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen