Montag, 16. Januar 2017

La La Land(2016)- Regie: Damien Chazelle



La La Land ist ein Musicalfilm mit Schwerpunkt Jazz, Träumen, und dem Griff nach den Sternen, mit unterhaltsamen Performances und Elementen aus dem Kino der Attraktion. Der Zuschauer ist nicht nur ein Beobachter, es wird versucht mit Choreografien und Effekten (Mannequin- Challenge) die Kunst der musikalischen, und menschlichen Harmonie so nah wie möglich zu bringen.

Nach seinem ersten großen Debut mit Whiplash (2014), wählte Damien Chazelle auch für La La Land (2016) „Selbstverwirklichung in der Kunst“ als Thema. Im Gegensatz zu Whiplash (J.K Simmons gegen Milles Teller) hat sich Chazelle in La La Land gegen Antagonisten, in was für einer Gestalt auch immer, entschieden. Die Hindernisse in La La Land, tragen die Protagonisten in sich selbst. Denn es sind sie selber, die mit Entscheidungen ihr eigenes  und gemeinsames Schicksal beeinflussen.




Über den ganzen Film wirkt es, als möchte Damien Chazelle den Zuschauer an das Gefühl seines erfüllten Traum in Hollywood teilhaben lassen wollen.Wie auch in Whiplash vermittelt uns Chazelle erneut mit großartiger Jazz- Musik  eine berührende Botschaft: „Träume sterben nicht“.Der Film zeigt uns auch die Kluft, die zwischen dem Traum und der Realität steht.Es wird klar, dass Kompromisse den KünstlerInnen Mittelmaß aufzwingt und sie so glauben, nur weil sie plötzlich Rechnungen bezahlen können, „erwachsen“ geworden zu sein.Jede/r muss für sich selbst entscheiden, ob entweder die Selbstverwirklichung, oder ein gemütlicher Platz an der Außenlinie wichtig ist.An der Außenlinie kann jeder zusehen wie Leute die in ihrer Leidenschaft verbrennen oder aufgehen.Auf der anderen Seite gibt es ja noch die Kluft der Kompromisse.



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